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Brühler Bank eG
BLZ: 37069991

SEPA – einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum

 


SEPA

Europa wird zum Binnenmarkt

Als Kunden der Brühler Kreditbank eG profitieren Sie von Anfang an von SEPA. Die Schaffung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraumes ist Teil der Umsetzung des Binnenmarktes. Ein entscheidender Schritt dahin war die Euro-Bargeldeinführung 2002. In Deutschland gibt es außerdem seit 2003 die EU-Standardüberweisung. Die VR-BankCard wird bereits in vielen anderen EU-Ländern breitflächig akzeptiert.

Einheitliche Verfahren für Europa
Der von der europäischen Kreditwirtschaft 2002 gegründete europäische Zahlungsverkehrsrat - EPC (European Payments Council) – hat deshalb einheitliche Standards und Regelungen für Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen in Europa entwickelt und verabschiedet.

Technische Infrastruktur soll 2008 stehen
Die Volksbanken Raiffeisenbanken werden ab Januar 2008 mit Ihrer technischen Infrastruktur die neuen SEPA-Verfahren unterstützen können und sind bereit für SEPA. Wir stellen Ihnen die neuen europäischen Zahlungsverkehrsinstrumente ab 2008 schrittweise zur Verfügung. Dies erfolgt jeweils abhängig von den rechtlichen Voraussetzungen. Die Volksbanken Raiffeisenbanken haben durch ihre effizient aufgebaute Infrastruktur mit führenden Dienstleistern eine Vorreiterposition. 


Die neuen SEPA-Produkte

€uro-Überweisung
Die „€uro-Überweisung“ als neues SEPA-Produkt für Überweisungen im gesamten Binnenmarkt (einschließlich Deutschlands) baut auf der 2003 eingeführten „EU-Standardüberweisung“ auf. Als Identifizierung der Bankverbindung des Überweisenden und Begünstigten dienen IBAN und BIC. Das „SEPA-Überweisungsverfahren“ wird von der europäischen Kreditwirtschaft ab Ende Januar 2008 gestartet. Ab diesen Zeitpunkt wird Ihnen als Kunden der Brühler Kreditbank eG dieses neue europäische Zahlungsinstrument auch für Inlandszahlungen zusätzlich zur Verfügung stehen.

€uro-Lastschrift
Mit der „€uro-Lastschrift“ können künftig Gelder von Konten im Binnenmarkt eingezogen werden. Das Verfahren ähnelt dem deutschen Einzugsermächtigungslastschriftverfahren. Grundlage ist ein Mandat des Zahlungspflichtigen, das den Zahlungsempfänger und die Bank des Zahlungspflichtigen zum Einzug berechtigt. Die Lastschrift hat einen festen Fälligkeitstermin. Als Identifizierung der Bankverbindungen dienen IBAN und BIC. Jeder Lastschrifteinreicher hat eine eigene Kennung zur Identifizierung, die Gläubiger-Identifikationsnummer (CI – Creditor Identifier). Für den Umgang mit abgelehnten oder zurückgegebenen Lastschriften sollen im Binnenmarkt einheitliche Regeln gelten. Der flächendeckende Einsatz ist jedoch derzeit noch offen und abhängig vom rechtlichen Umfeld, welches mit einem neuen EU-Rechtsrahmen bis November 2009 geschaffen werden soll.

Kartenzahlungen im Binnenmarkt
Bank-Karten sind mit SEPA im Binnenmarkt noch breiter einsetzbar. Dieses gilt insbesondere für die VR-BankCard, Ihrem Schlüssel zum Konto. Das sogenannte "SEPA Cards Framework" definiert generelle Anforderungen an Karten-Systeme, die das Bezahlen in Europa weiter vereinfachen. Die VR-BankCard und das deutsche „electronic cash“-System sowie das Deutsche Geldautomaten-System erfüllen bereits diese Anforderungen. Die Akzeptanz im Binnenmarkt wird durch neuen Allianzen mit weiteren europäischen Kartenzahlungssystemen sukzessive ausgebaut. Auch die genossenschaftlichen Kreditkarten von MasterCard und VISA entsprechen den Anforderungen zu SEPA. Für Kartenzahlungen gelten auf Basis der neuen Chip-Technologie somit europaweit einheitliche Standards. 


Ihre Vorteile 

Privatkunden - Mobilität im Binnenmarkt
Sie können die neuen SEPA-Produkte für inländische und grenzüberschreitende Zahlungen im Binnenmarkt einsetzen. Mit dem Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) wird die Mobilität der Kunden im Binnenmarkt vereinfacht und erhöht.
-Nur noch ein Konto für Zahlungen im Binnenmarkt notwendig
-Zahlungen werden einfacher und schneller
-Mehr Akzeptanzstellen
-Einheitliche Standards
-Einheitliche Kontoadressierung mit IBAN und BIC

Firmenkunden - Arbeiten im Binnenmarkt
Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum bietet insbesondere international tätigen Unternehmen viele Chancen und Vorteile. Und mit dem VR-FinanzPlan Mittelstand unterstützen wir Sie, diese bereits ab 2008 optimal auszuschöpfen:

Viele Möglichkeiten 
-Steuern Sie Ihren Euro-Zahlungsverkehr im Binnenmarkt komplett über Ihr Konto bei uns.
-Profitieren Sie von einfachen, effizienten und schnellen Zahlungen.
-Bestimmen Sie durch die neue Lastschrift den Zeitpunkt des Geldeingangs aus Ihrer Rechnungslegung selbst.
-Genießen Sie mehr Sicherheit dank einheitlicher Regelungen.
-Optimieren Sie Ihre Liquiditätssteuerung im europäischen Ausland.
-Ergreifen Sie die Chance und nutzen Sie Einsparpotenziale.
-Setzen Sie bei der Umstellung auf die neuen Zahlungsanwendungen auf unsere kompetente Unterstützung.


Anwendungsbereich

Der „SEPA-Raum“
Die neuen SEPA-Produkte sollen innerhalb der Europäischen Union (EU), den drei weiteren Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie der Schweiz gelten. Die Schweizer Banken werden in Zusammenhang mit SEPA sukzessive entsprechende europäische rechtliche Regelungen umsetzen. Für Überweisungen wird dies bereits im Jahr 2008 erfolgen. Daher werden Schweizer Banken ab 2008 am neuen „SEPA-Überweiungsverfahren“ teilnehmen.

Die 31 Länder im Überblick
Die Länder sind derzeit die 27 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Zypern), die drei weiteren EWR-Staaten (Island, Liechtenstein und Norwegen) sowie die Schweiz.

Fokus liegt auf der Euro-Zone
Der Fokus von SEPA liegt zunächst auf den Ländern, die den Euro eingeführt haben. Die Euro-Zone besteht ab Januar 2008 aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Griechenland, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien und Zypern. Weiterhin werden in Monaco, San Marino und dem Vatikan spezielle Euro-Münzen herausgegeben, wobei diese Kleinstaaten nicht zur EU gehören und somit nicht zum „SEPA-Raum“. 

Fragen Sie uns. Für weitere Information sprechen Sie uns an. Unsere Mitarbeiter werden Sie gerne genauer informieren und zu den aktuellen Entwicklungen beraten.